Andrea Reil Visualisierungen

Graphic Recording, Graphic Facilitation, Sketchnotes und Visual Thinking

Graphic Recording auf der #molol18

Auf der „molol“ – der Tagung für Mobiles Lernen mit Tablet und Co., Oldenburg – habe ich die beiden Keynotes am 08. und 09. März 2018 per Graphic Recording begleitet.

Die Bedeutung von informellem Lernen

Der erste Vortrag von Philippe Wampfler war für mich sehr lehrreich, weil

1) ich jetzt weiß, wofür das Akronym ikr steht

2) für mich endgültig feststeht, dass ich Snapchat den Jüngeren überlasse.

Die 3 Handlungsempfehlungen, wie informelles Lernen in der Schule eingesetzt werden kann, haben mir besonders gut gefallen.

Die Folien zum Vortrag findet ihr hier: phwa.ch/molol18

fullsizeoutput_1c7cfullsizeoutput_1c7ffullsizeoutput_1c7eIMG_5484

Als Beispiel für informelles Lernen hat Philippe Wampfler berichtet, dass er sich Sketchnotes selbst beigebracht hat (vgl. diesen Twitter-Thread). Da konnte ich meinen Neuland -Marker nicht mehr bändigen – Sorry für die Eigenwerbung! Natürlich kann man sich Sketchnotes komplett selbst beibringen, so habe ich auch angefangen. Aber für den letzten Schliff, die Sicherheit und die kleinen feinen Kniffe ist ein Workshop eine feine Sache. Natürlich möchte ich hier auch noch einmal meine Challenge #SketchnotesAtSchool erwähnen. 😉

Die Krise der digitalen Bildung

Die zweite Keynote trug Axel Krommer vor. Die Folien kann man hier ansehen: bit.ly/molol18-krommer

Ich finde die Aussage, dass wir uns gerade in einer Übergangsphase (einem Paradigmenwechsel) befinden, sehr wichtig. Dies sollte auch den Nicht-Pädagogen und Eltern (wie mir) bewusst gemacht werden, deshalb versuche ich kurz in meinen eigenen Worten zusammenzufassen: Von der einen Phase in der alles darauf ausgelegt war, dass Wissen fast ausschließlich aus Büchern gezogen wurde, bewegen wir uns gerade in eine neue Phase, in der Wissen aus dem Internet mit Hilfe von technische Geräten bezogen werden kann. In so einem Übergang gibt es viele Unsicherheiten und auch Unwahrheiten, die verbreitet werden können. Ich als Mutter von zwei Kindern, habe mich daher dazu entschlossen einen kühlen Kopf zu bewahren und mich auf das Neue, dass da kommt zu freuen. Ich finde es sehr spannend bei diesem Umbruch dabei sein zu können und die Hysteriker aus einer entspannten Position heraus zu beobachten. Sehr lesenswert aus meiner Sicht: Das Buch „Netzgemüse„.

Bleibt nur noch eines zu sagen: Hervorragende Speaker kann man nur hervorragend „recorden“! Es hat riesigen Spaß gemacht diesen Vortrag in Wort und Bild festzuhalten!

Eine besondere Ehre: Axel Krommer hat das Porträt später als Twitter-Profilbild übernommen.

Ein kleines C musste im Nachgang eingeflogen werden: fullsizeoutput_1c79

fullsizeoutput_1c82

One Best Thing

Am 08. März habe ich außerdem die 180 Sekunden Vorträge „One Best Thing“ digital begleitet. Keine Leichte Übung, da die Vortragenden natürlich sehr schnell sprachen, um möglichst viel in der kurzen Zeit zu vermitteln. Deshalb habe ich mir abends, nach der Veranstaltung noch einmal Zeit genommen und etwas Farbe spendiert. Am 09. März habe ich selbst einen Kurzvortrag zum Thema „Personal Kanban“ gehalten, den ihr hier nachlesen könnt.

Ein Kommentar zu “Graphic Recording auf der #molol18

  1. Pingback: mobile.schule – Meine Eindrücke von einer spannenden Messe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s